Tour der Hilfe: Gewitter im Spessart – Spaß in Vallendar

am 25.08.2008 ab 17 Uhr

Gewitter im Spessart – Spaß in Vallendar

Radeln. Radeln. Radeln. Erfolgreich im Rennsattel bewältigten Radamateur und Initiator Klaus Nattermann gemeinsam mit Rainer Raabe von der DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH die diesjährige „Tour der Hilfe“. Und um viele schöne Erfahrungen und rund 4500 Euro reicher, übergaben die Beiden an ihrem Ziel, dem Pilgerzentrum in Schönstatt-Vallendar, die gesammelten Spenden dem gemeinnützigen Verein „Lichtzeichen“. Die Aktion löste im Verein große Freude aus.

Geschichte einer erfolgreichen Mission - und die lautete: Von Salzburg nach Schönstatt für den guten Zweck! So schwangen sich am Morgen des 21. August Rennradler Klaus Nattermann sowie seine Begleiter Rainer Raabe und Arnulf Stangelmayer vor dem Kolpinghaus in Salzburg auf ihre zweirädrigen Flitzer, starteten die 800 Kilometer lange Fahrt nach Schönstatt-Vallendar. Verabschiedet wurden sie dabei feierlich von der Salzburger Landesrätin Doraja Eberle und Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, Schirmherrin der in Vallendar angesiedelten Institution „Lichtzeichen“. „Die Gelder kommen eins zu eins dem Verein zugute“, versicherte Klaus Nattermann, der die Tour vor einigen Jahren ins Leben rief, vor der Abreise nochmals und verabschiedete sich mit seinen Begleitern in bester Stimmung Richtung Rheinland-Pfalz.

Rainer Raabe, Geschäftsführer des DBL-Vertragswerkes ITEX Gaebler-Industrie-Textilpflege GmbH & Co. KG in Montabaur, freute sich besonders über die tatkräftige Unterstützung seiner DBL-Vertragspartner, die den Radlern mit Spenden und tollen Empfängen auf der Strecke die anstrengende Tour versüßten.



Nattermann, Martina Sauer, Fürstin Gabriela Sayn-Wittgenstein-Sayn und R. Raabe kurz nach der Einfahrt im Pilgerzentrum in Schönstatt

„Toll fand ich natürlich auch, dass Arnulf Stangelmayer es sich nicht nehmen ließ, uns von Salzburg bis nach Kolbermoor auf dem Rad zu begleiten!“ Der Geschäftsführer der Textilservice Stangelmayer GmbH in Kolbermoor, ebenfalls sportlich sehr aktiv und begeisterter Radfahrer, hatte nicht lange gezögert und sich spontan für die erste Wegstrecke nach Kolbermoor in den Sattel geschwungen. Entsprechend fulminant war denn auch der dortige Empfang.

Ebenso war es bei unserem Vertragspartner dem DBL Vertragswerk, der Staufer Textilpflege GmbH. Hier wurden die engagierten Rennradler erst im Windschatten einer zweier Motorradeskorte durch Münchens Verkehr gelotst, dann standen die Mitarbeiter von Staufer Spalier und spannten zur Feier des Tages die DBL-Schirme auf. „Das war wirklich eine herzliche Begrüßung, die mich sehr beeindruckte“, so Rainer Raabe im Rückblick, der sich natürlich auch über die damit verbundene Spende zugunsten der Tour freute. Weiter ging es an diesem ersten Tag noch nach Erding zur gleichnamigen Weißbierbrauerei, die die „Tour der Hilfe“ ebenfalls sponserte. Hier fanden die Radfahrer eine zünftige Stärkung –  und die wohlverdiente Nachtruhe.

Das Wirtshaus im Spessart

Die weitere Wegstrecke hatten Rainer Raabe und Klaus Nattermann ab da alleine zu bewältigen. Ihr Glück: Das Wetter spielte mit, angenehme Temperaturen, wenig Regenfälle. „Nur einmal kamen wir im Spessart in ein wirklich heftiges Gewitter“, so Rainer Raabe. „In einem Wirtshaus fanden wir Unterschlupf. Räuber wurden hier allerdings keine gesichtet…“ Keine Räuber, dafür aber ein Navigationsgerät, das sie einmal auf die falsche Fährte, sprich eine für Radfahrer ungeeignete Schnellstraße, lockte. Da bewährte sich am Ende die gute alte Straßenkarte, und Dieter Korten der im Begleitfahrzeug fürsorglich alle Steine aus dem Weg räumte und die Energieriegelmahlzeiten durch bayr. und fränkische Brotzeiten verbesserte.

Mit viel Rückenwind

In diesem Sinne verlief die „Tour der Hilfe“ überaus planmäßig: Es ging über das DBL-Vertragswerk Merk Textil-Mietdienste GmbH & Co. KG in Zirndorf wo auch noch Kirchweih war nach Kleinostheim, wo der DBL Lieferant, die Gottfried Schmidt Berufskleidung GmbH, den Radlern ebenfalls einen herzlichen Empfang bereitete. Weiter führte die Tour dann in das rheinhessische Hügelland, hier wurde der Rhein überquert und im berühmten Weinanbaugebiet auf Schloss Sörgenloch ein letztes Mal Nachtquartier bezogen. „Am nächsten Tag hatten wir sogar noch unterstützenden Rückenwind“, berichtet Rainer Raabe.

 


Die Umstandsmode zum kleinen Preis – gesponsert von Baby-Walz – fand reißenden Absatz



Die glückliche  Gewinnerin des Kinderwagens von Baby-Walz, genau richtig zur Geburt des Enkelkindes im November

Und dann war es soweit: Pünktlich am Nachmittag des 25. August erreichten er und Klaus Nattermann erschöpft aber glücklich ihr Ziel: das Pilgerzentrum Schönstatt-Vallendar, wo ihnen Schirmherrin Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn sowie Vorsitzende und Gründungsmitglieder von Lichtzeichen und viele Helfer der Schönstattbewegung unterstützt von Mitarbeitern der Firma Itex-Gaebler einen tollen Empfang bereiteten. Absolutes Highlight: Die Übergabe der Spenden an „Lichtzeichen“. Der ehrenamtliche Verein, ein Projekt der Schönstattbewegung, setzt sich für schwangere Frauen und Mütter sowie den Schutz des Lebens ungeborener Kinder ein. „Mit dem Geld wird jetzt Babyausstattung für bedürftige Frauen angeschafft“, freute sich der Vorstand. „Durch die Spenden sind wir außerdem dem „Haus für Lichtzeichen“ wieder ein Stück näher.“ Ein Grund zum Feiern! Und das taten die beiden tatkräftigen Radler dann auch gemeinsam mit den Bürgern von Vallendar, den kommunalen Politikern und einem tollen Unterhaltungsprogramm, dass von den Riewesklüüss aus dem Westerwald und Martin Schneider bis  in den Abend gestaltet wurde.


Riewesklüüss aus dem Westerwald und Martin Schneider sorgen für ein tolles Unterhaltungsprogramm bei der Zieleinfahrt.


Nach 800 km Umjubelte Zieleinfahrt der Radsportler Nattermann und Raabe beim Urheiligtum, der Gnadenkapelle in Schönstatt

Nicht zu vergessen ist die köstliche Verpflegung durch den Schützenverein Vallendar, sowie der Getränkeservice durch die Hachenburger Brauerei. Fazit von Rainer Raabe: „Eine klasse Tour – und eine tolle Erfahrung!“

Fotos: P. Ehses-Scherer

Blick Aktuell - Bericht

 

 

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