 |
Zufall
kann es
nicht
gewesen
sein:
während
am
Vorabend
des
"Internationalen
Tags der
Freigabe
der
Abtreibung"
in
zahlreichen
Ländern
vor
allem
Südamerikas
Menschen
dem
Aufruf
folgten,
unter
dem
Titel
"Ein
Lichtzeichen
für das
Leben"
ein
Licht zu
entzünden
für ein
ungeborenes
Kind,
veranstaltete
"Lichtzeichen
e.V." im
Haus
auf'm
Nippes
in
Vallendar
einen
Vortragsabend
in der
Reihe
"Einladung
zum
Leben".
Der
Abend
hat Mut
gemacht
für den
Einsatz
zum
Schutz
des
Lebens.
Ulrike
Eichenberg,
Vallendar,
leitete
den
Abend
ein mit
einem
"Geburtstagskuchen"
mit drei
brennenden
Kerzen
in der
Hand
ein. Auf
den Tag
genau
vor drei
Jahren
wurde
Lichtzeichen
e.V.
gegründet.
Frau
Eichenberg
begrüßte
als
erstes
Pater
Dr.
Lothar
Penners,
der für
den
Einsatz
von
Lichtzeichen
dankte. |
Nicht
jammern
und
anklagen,
sondern
Wege
suchen
Die
meisten
Fakten
kennen
wir.
Europa
vergreist,
die
Kinder
fehlen.
Geburtenraten
von
durchschnittlich
nur mehr
1,2
Kindern
sind die
Regel,
so
Ulrike
Eichenberg.Diese
Fakten
sind
weniger
bekannt:
Für das
vierte
Quartal
2004
meldete
das
Statistische
Bundesamt
31.600
Abtreibungen
in
Deutschland,
4% mehr
als im
vierten
Quartal
des
Vorjahres.
Unberücksichtigt
bleibt
eine
hohe
Dunkelziffer.
Die Zahl
der
Abtreibungen
international
zeichnet
das Bild
eines
weltweiten
Dramas.
Jährlich
werden
ca. 46
Mio.
Kinder
abgetrieben.
Jedes
vierte
Kind
wird vor
der
Geburt
getötet.
Wenn
man, wie
die
Mitarbeiter
von
Lichtzeichen,
das Feld
"Schutz
des
Lebens"
bestellt,
kommt es
vor,
dass
einen
das
Gefühl
ereilt,
man
leiste
Schwerstarbeit,
ohne je
die
Früchte
der
Arbeit
zu
sehen.
Doch der
Schein
trügt –
Gott sei
Dank.
Die eben
genannten
Tatsachen
lassen
zwar
keine
Schönfärbereien
zu.
Gejammer
nutzt
jedoch
ebenso
wenig.
Je
klarer
die
Diagnose,
desto
präziser
und
entschiedener
sollte
nach
Auswegen
aus der
Krise
gesucht
werden.
Die gute
Nachricht
ist: Die
Kultur
des
Lebens
ist auf
dem
Vormarsch,
international
wie
national.
Immer
mehr
Organisationen,
immer
mehr
Menschen
machen
sich für
das
Leben
stark.
Immer
öfter
gerät
die
Politik
unter
Druck,
wenn ein
Gesetzentwurf
gegen
die
Menschwürde
verstößt.
Der
Journalist
Stefan
Rehder
meint:
Die
Kultur
des
Todes
lässt
sich
stoppen.
Er
glaubt
sogar,
dass
eine
Revolution
der
"Kultur
des
Lebens"
naht.
Allerdings,
so meint
er,
benötige
sie mehr
Gefolge.
Lichtzeichen-Mitarbeiter
haben es
sich zur
Aufgabe
gemacht,
Verantwortung
zu
übernehmen
für eine
Kultur
des
Lebens
und sich
konkret
dafür
einzusetzen.
Aus
diesem
Anliegen
ist die
Vortragsreihe
entstanden,
die in
diesem
Jahr den
Titel
"Einladung
zum
Leben"
trägt.
Von
funktionaler
Wahrnehmung
geprägt
- die
Versuchung
des
Pragmatismus
P. Dr.
Lothar
ging in
seinem
Vortrag
zunächst
auf
Widerstände
und
Antriebe
für die
Beschäftigung
mit dem
Thema
ein. Er
führte
aus,
dass wir
zwar
nicht im
Handumdrehen
eine
neue
Kultur
schaffen
könnten,
wir
sollten
aber die
Hoffnungszeichen
quer
durch
alle
Länder
als
Impuls
und
Bestärkung
sehen.
Bei
aller
realistischen
Einschätzung
der
Situation
gäbe es
Anzeichen
dafür,
dass der
Wert des
menschlichen
Lebens
neu
gesehen
und eine
Kultur
des
Lebens
sich
verbreiten
könnte,
wenn sie
gefördert
würde.
Dann
zeigte
er, was
alles im
Bereich
der
Lebensforschung
im
Gespräch
ist, und
ging auf
die
gerade
von der
Wirtschaft
gehegten
Erwartungen
ein.
Im Blick
auf den
Sog der
gesellschaftlichen
Entwicklung
zeigte
Pater
Penners
die
prinzipielle
Offenheit
der
pluralistischen
Gesellschaft
für das
freie
Kräftespiel.
In
unserer
Zeit sei
es
schwer,
interessenfrei
auf den
Menschen
zu
schauen,
da
unsere
Kultur
von
einer
funktionalen
Wahrnehmung
und
Betrachtung
geprägt
sei,
weniger
von
einem
Fragen
nach dem
Sein.
Die
Wahrheit
sei
kompliziert
und nur
langsam
zu
erkennen,
deswegen
verfielen
viele
dem
Pragmatismus
und
machten
sich
nicht
die
Mühe,
die
Wahrheit
über den
Menschen,
über
seine
Würde
und
seine
Rechte
zu
suchen.
Eine
solche
Sicht
fließe
in die
Rechtskultur
ein, die
dann
eine
bestimmte
Gesetzgebung
hervorbringe,
die das
"Recht,
ein
Mensch
zu sein"
mehr
oder
eben
weniger
schütze.
Eine
Kultur
des
Lebens
Rechtskultur
mit
Rechtsgefühl
und
Rechtsbewusstsein
könne
der
Staat
nicht
schaffen,
sie
entfalte
sich in
einer
Kultur
des
Lebens,
die in
der
Familie
grundgelegt
werde,
wenn die
Grundwerten
des
Lebens
vermittelt
werden.
Gebraucht
werde
eine
weltweite
Lebensbewegung.
Die
Erfahrung
des
Weltjugendtages
in
Deutschland
sei
ermutigend,
weil
hier
eine
Jugend
auftrat,
die
gläubig,
kirchlich
und
vital
ist,
eine
Jugend,
von der
man
erwarten
könne,
dass sie
sich
einer
solchen
Aufgabe
stellen
könnte.
Noch
nicht
gehoben
sei, was
Pater
Kentenich
als
Pädagoge
des
Lebens
gelehrt
und
umgesetzt
habe,
noch
nicht
ausgelotet
sei, was
es
bedeute,
dass die
Initiative
der
Schönstatt-Bewegung
Lichtzeichen
ein
Heiligtum
im
Rücken
habe.
Einmal
hat
jemand
ein
Licht
angezündet
für
dich,
heißt es
in der
oben
erwähnten
Initiative
auf den
28.
September
hin.
Lichtzeichen
zündet
eine
Menge
Lichter
an.
Sr. M.
Anne-Meike
Brück /
PressOffice
Schönstatt |