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Alle
deutschen
Kirchenzeitungen
haben
eine
Unterschriftenaktion
gegen
Spätabtreibungen
gestartet.
Sie
erfolgte
zur
Unterstützung
eines
Antrags
verschiedener
CDU-Bundestagsabgeordneter,
die sich
gegen
Spätabtreibungen
stark
machen
wollen.
Mitte
Februar
2005
findet
zu
diesem
Thema im
Bundestag
eine
Anhörung
statt.
Zuvor
soll
durch
das
Vorlegen
(hoffentlich)
zahlreicher
Unterschriften
aus dem
Volk
darauf
aufmerksam
gemacht
werden,
dass
viele
Menschen
dieses
Anliegen
unterstützen.
Der
"Paulinus",
die
Wochenzeitung
im
Bistum
Trier,
führt
diese
Unterschriftenaktion
in
Zusammenarbeit
mit
"Lichtzeichen"
durch.
Einwirken
in das
politische
Geschehen
Im
Dezember
führten
Mitarbeiterinnen
von
Lichtzeichen
auf
Initiative
von
Anna-Maria
Briese,
Fraktionsvorsitzende
der
CDU-Stadtratsfraktion
ein
Gespräch
mit der
Bundestagsabgeordneten
Julia
Klöckner,
Theologin
und
Mitglied
der
Ethikkommission
des
Deutschen
Bundestages
und Hedi
Thelen
(MdL),
sozialpolitische
Sprecherin
der
CDU-Landtagsfraktion.
Darin
ging es
neben
der
Vorstellung
von
Zielen
und der
Arbeit
des
Vereins
auch um
den
Antrag
der
CDU-Abgeordneten
vom
Oktober
2004
"Vermeidung
von
Spätabtreibungen
- Hilfen
und
Eltern
für
Kinder".
Julia
Klöckner
ist eine
der
Antragstellerinnen
und
erläuterte
die
Dringlichkeit
dieses
Anliegens
im
Hinblick
darauf,
dass das
Grundgesetz
den
Staat
verpflichte,
menschliches
Leben,
auch das
ungeborene,
zu
schützen.
Der
Gesetzgeber
muss
unhaltbaren
Zustand
beenden
Seit
Jahren
nimmt in
Deutschland
die Zahl
der
sogenannten
Spätabtreibungen
zu.
Diese
Spätabtreibungen
sind
besonders
grausam,
weil sie
nach
geltendem
Recht
bis
unmittelbar
vor der
Geburt
durchgeführt
werden
dürfen,
d.h. zu
einem
Zeitpunkt,
zu dem
die
Kinder
außerhalb
des
Mutterleibes
bereits
lebensfähig
wären.
Wir
lehnen
Spätabtreibungen
entschieden
ab und
fordern
den
Gesetzgeber
dazu
auf,
diesen
unhaltbaren
Zustand
endlich
zu
beseitigen.
Die
absehbare
Behinderung
eines
Kindes
darf
rechtlich
nicht
als
Schaden
gelten.
Die
Möglichkeiten
der
Pränataldiagnostik
müssen
verantwortungsbewusst
eingesetzt
werden.
Eltern,
die auf
diese
Diagnostik
verzichten,
darf
kein
Nachteil
entstehen.
Abtreibung
grundsätzlich
abzulehnen
Bruno
Sonnen,
Chefredakteur
des
Paulinus,
schreibt
im
Editorial
der
Weihnachtsausgabe
u.a.:
"Um
jegliche
Missverständnisse
zu
vermeiden
an
dieser
Stelle
der
klare
Hinweis:
Mit dem
Protest
gegen
Spätabtreibungen
sollen
keineswegs
die
derzeit
gängige
Abtreibungspraxis
insgesamt
sowie
die
geltende
Rechtslage
in
Deutschland
sozusagen
stillschweigend
akzeptiert
werden,
ganz im
Gegenteil.
Abtreibung
ist und
bleibt
grundsätzlich
abzulehnen,
weil sie
die
Tötung
eines
ungeborenen
Kindes
ist.
Spätabtreibungen
zeigen
nur
besonders
deutlich,
wohin
die
derzeitige
Abtreibungsregelung
führt,
und
deshalb
ist der
Widerstand
der
Bundesregierung
gegen
die
CDU/CSU-Initiative
zur
Vermeidung
von
Spätabtreibungen
besonders
traurig."
Wir
möchten
unsere
ganze
Schönstattfamilie
und
darüber
hinaus
viele
Menschen
anregen,
ihre
Stimme
gegen
diese
besonders
schreckliche
Form der
Abtreibung
zu
erheben.
Wir
sehen
darin
eine
Möglichkeit,
eine
Gesetzesänderung
zum
Schutz
ungeborener
Kinder
zu
erwirken.
Kurz vor
der
Anhörung
im
Bundestag
zum
Thema,
Mitte
Februar,
werden
in
Berlin
die
gesammelten
Unterschriften
überreicht
werden.
Die
Geburt
eines
behinderten
Kindes
darf
nicht
als
Schaden
gelten.
Helfen
Sie
Zeichen
zu
setzen
für das
Leben,
zum
Schutz
ungeborener
Kinder.
Weitere
Infos:
www.bistumsblatt.paulinus.de
Aktuelle
Info:
Aktion
wird bis
Ende
März
fortgeführt!
Für die
Übergabe
der
Unterschriften
hat
Bundestagspräsident
Thierse
einen
Termin
am 3.
Februar
2005,
11.45
Uhr
angeboten.
Den
Initiatoren
ist
bewusst,
daß
dieser
Termin
sehr
früh
liegt
und daß
die
Unterschriftensammlung
zu
diesem
Zeitpunkt
in
vielen
Diözesen
noch
nicht
abgeschlossen
ist und
daß die
Kampagne
insgesamt
zu ihrer
Entfaltung
eigentlich
noch
wesentlich
mehr
Zeit
benötigt.
Damit
aber vor
allem
die
Kirchenzeitungen
mit
ihrer
längeren
Vorlaufzeit
die
Möglichkeit
haben,
vor der
Anhörung
im
Bundestag
noch von
der
Unterschriftenübergabe
zu
berichten,
ist
dieser
Termin
angenommen
worden.
"Wir
betrachten
den
Besuch
bei
Bundestagspräsident
Thierse
nicht
als
Endpunkt
der
Aktion,
sondern
gewissermaßen
als
öffentlichkeitswirksamen
Auftakt
für ihre
Fortsetzung.
Wir
schlagen
vor, die
Aktion
bis
voraussichtlich
Ende
März zu
verlängern
und dann
in einer
Pressekonferenz
die
Gesamtzahl
der
eingegangenen
Unterschriften
bekannt
zu
geben,"
schreiben
Bernhard
Remmers,
Norbert
Rönn und
Dr.
Christoph
Brass
als
Sprecher
der
Bistumspresse
und
Katholikenräte.
Die
Unterschriftenlisten
senden
an:
Lichtzeichen
e.V.,
Ulrike
C.
Eichenberg,
Deutschherrenstr.
53a,
56179
Vallendar,
0261/9634174 |