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Vor dem Kolpinghaus Salzburg startete heute die Tour der Hilfe 2008.
SALZBURG (epd/ah) / Ich freue mich sehr, dass ich die Spenden 'einradeln' darf, sagte Klaus Nattermann bei einer Pressekonferenz heute Vormittag im Kolpinghaus Salzburg. Der Sportler und zwei Begleiter werden die zirka 800 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Schönstatt/Vallendar (Rheinland-Pfalz) per Rad bezwingen und während dieser Reise den Spendentopf für den Verein Lichtzeichen Hilfe für schwangere Frauen so voll wie möglich machen. Wir rechnen mit rund 5.000 Euro. - Es dürfen aber ruhig mehr sein, schmunzelte Nattermann. |
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Der Extrem-Radfahrer ist Initiator der Tour der Hilfe. Mein Ziel ist es, Spenden für Kinder in Not zu sammeln, erklärte Nattermann. Die Idee für dieses Projekt wurde aufgrund eines persönlichen Schicksalsschlages geboren. 2005 startete der Radfahrer seine erste Tour der Hilfe. Der Erfolg war groß, Fortsetzungen folgten. Dieses Jahr unterstützt Nattermann den Verein Lichtzeichen Hilfe für schwangere Frauen. Jedes Kind bringt Licht in die Welt. Kindern in Not soll geholfen werden schon vor der Geburt, zeigte sich der engagierte Sportler überzeugt.
Was ihr macht, nenne ich Pilgern mit Pedalen, sagte Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, Schirmherrin der in Vallendar angesiedelten Institution Lichtzeichen. Der Verein wurde gegründet, um Schwangeren in schwierigen Situationen zu helfen. Wir wollen gemeinsame Lösungen finden und die Frauen begleiten, berichtete die Fürstin. Es ist einfach wichtig, dass ein Mensch da ist, der einem zur Seite steht.
Mit dem erradelten Geld will Lichtzeichen unter anderem ein eigenes Gebäude für die Einrichtung realisieren, Vorbild dafür ist das Haus für Mutter und Kind im Kolpinghaus Salzburg.
Letzteres bietet seit 2005 Schwangeren bzw. Müttern nach der Geburt die Möglichkeit, in einem der fünf Zimmer zu wohnen. Neben einem finanziellen Zuschuss werden die Betroffenen außerdem in ihrer Ausbildung unterstützt. Erzbischof Kothgasser und ich wollten uns nicht gegen etwas, sondern für etwas einsetzen, betonte Landesrätin Doraja Eberle, die gemeinsam mit dem Salzburger Erzbischof das Haus für Mutter und Kind initiiert hatte. Sie war es auch, die im Anschluss an die heutige Pressekonferenz den Startschuss für die Tour der Hilfe 2008 geben durfte. |


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Am späten Vormittag schwangen sich Nattermann sowie dessen Begleiter Rainer Raabe und Arnulf Stanglmayer vor dem Kolpinghaus auf ihre zweirädrigen Flitzer und starteten die 800 Kilometer lange Fahrt nach Schönstatt/Vallendar. Am 25. August wollen die drei Radfahrer unter Jubel von Fans dort die Zieleinfahrt genießen, mit im Gepäck: ein hoffentlich hoher Spendenbetrag. Die Gelder kommen eins zu eins dem Verein Lichtzeichen zugute, versicherte Nattermann vor seiner Abreise nochmals und verabschiedete sich in Richtung Rheinland-Pfalz.
Weitere Informationen unter:
www.tour-der-hilfe.de.
www.lichtzeichen.org.
www.kolpinghaus-salzburg.at. |